Garten- & Landschaftsbau-Verband

Spielplätze in der Stadt

Der Spielplatz ist eine unverzichtbare Einrichtung im urbanen Raum. Ein schöner, verantwortungsvoll gepflegter und gewarteter Spielplatz ist nicht nur ein Hingucker, sondern auch ein mit Leben erfüllter Platz, der den Wohlfühlfaktor eines städtischen Lebensraumes widerspiegelt.

SBVA 3 smalSo einfach der Begriff „urbaner Raum“ klingen mag, so vielfältig und gegensätzlich kann sich das Stadtbild darstellen. Wo viele Menschen zusammen kommen, egal aus welchem Grund, entwickelt sich die Umgebung im Sinne der Bedürfnisse. Öffentliche Einrichtungen, wie Schulen, Bahnhöfe, Einkaufszentren, Märkte, aber auch Fußgängerzonen, Einkaufsstraßen Bürokomplexe und vieles mehr sind Brennpunkte, an denen sich viele Menschen bewegen. Hier ist es besonders wichtig, zu den eigentlichen Bestimmungen der Bereiche eine funktionelle Infrastruktur entstehen zu lassen.

Spielen für alle Altersgruppen. Parkanlagen als Oasen dieser Brennpunkte sind nicht nur als Grünräume notwendig, sondern auch als Treffpunkt zur Erholung und Entspannung der Menschen die in diesen Bereichen Leben, enorm wichtig. Ein unverzichtbarer Bestandteil dieses Systems ist der Spielplatz in seinen unterschiedlichen Facetten. Groß und Klein nützen Spielplätze auf die verschiedenen Arten. Das beginnt bei den Kindern, für die das Spiel einen wesentlichen Lernbestandteil darstellt: Rollenspiele und erste Schritte zur Geschicklichkeit für die ganz Kleinen, Schulkinder die ihren Bewegungsdrang am Spielplatz ausleben können, ihre Sinnesorgane ganz nebenbei trainieren und soziale Kontakte knüpfen.

Auch die Gruppe der Jugendlichen oder auch jung Gebliebenen, die in sportlicher Betätigung mit verschiedenen Ballspielarten in Multisportanlagen nicht nur einen Teil zu ihrer Fitness beitragen, sondern ebenfalls soziale Bedürfnisse abdecken. Aber auch Senioren, die auf öffentlichen Plätzen Bewegungsübungen oder Gesellschaftsspiele ausüben.

Wenn Sie, lieber Leser dieser Zeilen, bis jetzt aufmerksam dabei waren, so wird Ihnen aufgefallen sein, dass der Begriff Spielplatz nicht nur für Kinder gilt, sondern dass sich das Spielen von der Wiege bis zur Bahre erstreckt. Das allgemeine Klischee vom Spielplatz ist die Ansammlung von Spielgeräten zum Rutschen, Schaukeln und Klettern. Aber auch Multisportanlagen, Spieltische, Sitzgruppen oder Fitnessgeräte sowie Bewegungstrainingsgeräte für Senioren zählen zu den beliebten Spielplätzen.

SBVA 1 smalJedem sein Spielplatz. Jede Generationengruppe beansprucht mit Recht ihren „Platz zum Spielen“. Fehlt eine solche Einrichtung für eine bestimmte Gruppe ganz oder sind diese Einrichtungen nicht überlegt installiert, kommt es fast immer zu Konflikten unter den Generationsgruppen. Die Folgen daraus sind oft Vandalismus oder eben soziale Konflikte, bis hin zur Auflösung von Gruppen. Sinnvoll gestaltete Spielplätze hingegen fördern als soziale Komponente das miteinander Leben und unterstützen die Nutzer in der Verbesserung und im Training ihrer Fähigkeiten.

Wenn man mit offenen Augen Ansiedelungen, also urbanen Raum, durchwandert, so fällt einem sofort auf, ob die zuständigen „Verwalter“ unserer Lebensräume sich der Wichtigkeit dieser Einrichtungen bewusst sind. Im ländlichen Raum mit überschaubaren Ortsgrößen übernimmt die umliegende Landschaft einen wesentlichen Teil dieser Funktionen. Aber Ballspielanlagen, Spielplätze und Sitzgelegenheiten mit Tischen findet man auch in diesen Gemeinden.

Im städtischen Bereich hingegen sind alle Generationsgruppen auf die zur Verfügungstellung solcher Einrichtungen angewiesen, da in den meisten Fällen in der näheren Umgebung von Arbeitsplatz und Wohnbereich keine großen natürlich gewachsene Flächen bereit stehen.

Fazit. Der Spielplatz ist fast immer gut besucht und ein wichtiger und umfangreicher Bestandteil des öffentlichen Lebens im urbanen Raum. Auf den Punkt gebracht: Je größer der urbane Raum, desto wichtiger ist ein umfassendes Angebot an Einrichtungen zum Spielen, ohne eine der Generationsgruppen zu benachteiligen oder gar zu vergessen.
So unterschiedlich wie die Anforderungen an einen Spielplatz sind, sind auch dessen Erscheinungsformen. Ob harmonisch an die Umgebung angepasst oder auffällig lockend bunt und dominant ist alles möglich. Auch die verwendeten Materialien sind sehr breit gefächert: Verschiedene Hölzer, Metalle, Kunststoffe, Beton, Natursteine und vieles mehr findet sich in vielen Farben auf Spielplätzen um den technischen und gestalterischen Ansprüchen zu genügen.
Ein schöner, verantwortungsvoll gepflegter und gewarteter Spielplatz ist nicht nur ein Hingucker, sondern auch ein mit Leben erfüllter Platz, der den Wohlfühlfaktor eines städtischen Lebensraums widerspiegelt. Er ist aber auch ein wirtschaftlich wichtiger Bestandteil für Gastronomie, Fremdenverkehr und Handel. Die pädagogische Kompetenz der Spielplätze wurde mit vielen Studien bewiesen, und die Spielgeräteindustrie arbeitet mit Universitäten eng zusammen, um die angebotenen Produkte so zu konstruieren, dass Spielen Sinn macht und fördert.
Verantwortungsbewusste Spielplatzbauer des SBVA beraten und unterstützen die Betreiber/Erhalter in diesen Bestrebungen gerne und stehen mit Rat und Erfahrung zur Seite.
Mehr darüber erfahren Sie auf unserer Homepage unter www.sbva.at.

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