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Alte Pracht, neues Leben

Umgestaltung reifer Gärten

Ein gewachsener Garten ist kein Problem – er ist ein Potenzial. Wer beim Umgestalten auf Bestandsaufnahme statt Motorsäge setzt, auf Bodenverbesserung statt Kahlschlag, findet in Schatten, Humus und Kleinklima ideale Bedingungen für Pflanzen, die im Neugarten nie gedeihen würden.

„Alte Gärten“

Der Begriff „Alte Gärten“ weckt bei vielen die Phantasie. Vor unserem geistigen Auge tauchen Bilder und Erinnerungen von Gärten unserer Kindheit auf, mit hohen dichten Bäumen, deren Stämme von Efeu überzogen sind, und unter deren Kronen vor allem im Sommer eine wohltuende Kühle herrschte. 

 

Was ist ein „Alter Garten“? Wie viele Jahre müssen nach der ursprünglichen Pflanzung verstreichen, bis er diesen Zustand erreicht? Es gibt dafür keine gültige Definition. Im Allgemeinen geht man davon aus, dass, ausgehend von der Neuanlage, der Garten ungefähr nach zehn, zwölf oder 15 Jahren dieses Stadium des „Reifen Gartens“, wie es Prof. Richard Hansen seinerzeit bezeichnete, erreicht. 

 

Das Wachstum der Pflanzen und der damit verbundene Wandel ist etwas Natürliches. Jedes Entwicklungsstadium hat seine besonderen Vorzüge. Wer den alten Garten nur unter dem Aspekt der Zunahme der Schattenbereiche sieht, greift zu kurz. Es gibt natürlich Fälle, in denen sich die Ursprungspflanzung nicht in einen reifen Garten, sondern in einen düsteren Koniferenalptraum verwandelt hat. Aber überall dort, wo dank kluger und vorausschauender Planung bei der Pflanzung die richtigen Pflanzabstände angewendet wurden, ist ein Garten mit neuen Qualitäten entstanden. Der räumlich abgestufte Gehölzmantel mit Solitärsträuchern und Einzelbäumen steht jetzt in spannungsvollem Kontrast zu Rasenflächen und Staudenpflanzungen. Mit dem Wachstum der Gehölze haben sich nicht nur die Lichtverhältnisse verändert, sondern der Garten hat eine neue ökologische und ästhetische Qualität entwickelt. Aus der starken Konkurrenz der Anfangsjahre ist eine ausdauernde Lebensgemeinschaft geworden. Pflanzen, die sich behauptet haben, haben den ihnen zusagenden Platz gefunden und sich gut entwickelt. Das Kleinklima hat sich verbessert, es sind windgeschützte Orte entstanden. Auch der Boden ist gereift. Sofern das Falllaub im Herbst belassen wurde und ungestört verrotten konnte, ist daraus eine wertvolle Humusschicht geworden. Es haben sich mit den Jahren fein differenzierte Schattenverhältnisse entwickelt: Offene und überwiegend sonnige Gehölzränder, schattige und eher frische Randbereiche sowie dauerhaft schattige Bereiche sind vertreten. 

 

Aber nicht nur die Pflanzen, sondern auch die Ausstattungsgegenstände haben sich verändert. Pflaster, Platten und Stufen haben Patina angesetzt, auf der Mauerabdeckung wächst Moos, die Pergola ist mit Kletterpflanzen dicht bewachsen und fügt sich harmonisch in die Anlage ein. Das alles trägt zu der besonderen Atmosphäre eines alten Gartens bei, die bei den Planungen für eine Umgestaltung mit berücksichtigt werden sollte. Ein differenziertes Vorgehen und die Berücksichtigung des „genius loci“ sind gefordert an Stelle einer „Tabula-rasa-Mentalität.

 

Schritt für Schritt zur Umgestaltung

Der Entschluss zur Umgestaltung beginnt meist mit einer diffusen Unzufriedenheit, die sich über längere Zeit hinzieht. Klarheit schafft dann der Entschluss zur Umgestaltung. An Hand der Bestandsaufnahme, Gesprächen und Überlegungen wird sich zeigen, was konkret geändert werden soll. Einfacher ist es bei der Übernahme eines bestehenden Gartens. Hier fallen einem die Fehler sofort ins Auge. 

 

An Stelle einer Hau-Ruck-Aktion mit der Motorsäge sollte vor der Umgestaltung eine sorgfältige Bestandsaufnahme stehen. Die kann sich vor allem bei übernommenen fremden Gärten über ein ganzes Jahr erstrecken. Erst dann kann man beurteilen, welche pflanzlichen „Schätze“ im Garten vorhanden sind. Das betrifft v.a. die Geophyten, die nur für kurze Zeit in Erscheinung treten, oder auch Stauden, die kurz nach der Blüte wieder einziehen. Eine längere Beobachtungszeit, an Stelle einer einmaligen Bestandsaufnahme zu irgendeinem willkürlich gewählten Zeitpunkt im Jahr, erlaubt aber auch eine bessere Einschätzung des Gehölzbestandes. Auch die in unmittelbarer Grenznähe stehenden Gehölze auf den Nachbargrundstücken sollten in die Bestandsaufnahme mit einbezogen werden, da sie räumlich mit auf den eigenen Garten wirken. Der Eindruck, den ein Garten vermittelt, geht aber nicht nur von den Pflanzen und Ausstattungsgegenständen aus. Aus diesem Grund lohnt auch der Versuch, neben der rein technischen Bestandsaufnahme die spezielle Atmosphäre des Ortes zu ergründen.

 

Neben dem Pflanzenbestand bedarf der Boden einer besonders gründlichen Untersuchung. Im günstigsten Fall findet sich eine Schicht aus gutem, humosen „reifen“ Boden, der aus der Zersetzung des jährlich wiederkehrenden Laubfalls entstanden ist. Qualität und Zusammensetzung dieses Bodens variieren in Abhängigkeit von der Zusammensetzung des Laubes. Schnell verrottet das Laub von Erle, Esche, Haselnuss, Ulme und den meisten Obstbäumen. Eichenlaub hingegen zersetzt sich hingegen nur langsam und behindert mit seiner Gerbsäure die Humusbildung. Schlimmer noch sind die Nadeln von Koniferen. Unter den Nadelgehölzen bilden sich dicke Lagen aus unzersetzten Nadeln (Rohhumus), die eine Unterpflanzung fast unmöglich machen. Oft trifft man in alten Gärten aber auch völlig ausgezehrte humusarme Böden vor. Das Laub wurde weder belassen noch kompostiert, sondern aus dem Garten geschafft. Jeglicher Unterwuchs unter den Gehölzen fehlt. Eine Bodenanalyse schafft Klarheit über den Zustand des Bodens, seinen Nährstoff- und Humusgehalt. 

 

Bei allen Plänen zur Umgestaltung sollte es nicht um radikale Änderungen gehen, sondern um die Erhaltung und die behutsame Weiterentwicklung des angestrebten Gesamtbildes durch sinnvolle Pflegemaßnahmen. Dennoch wird eine Umgestaltung nicht ganz ohne Rodungs- und Schnittmaßnahmen auskommen. Im tiefen Schatten unter dichten Gehölzen ist die Auswahl an geeigneten Pflanzenarten sehr eingeschränkt. Das gilt besonders für die Flächen unter Nadelgehölzen, die während des ganzen Jahres kaum Licht und Wasser durchlassen und den Boden stark durchwurzeln. Sehr schlecht unterpflanzen lassen sich auch Sträucher, den Ausläufer treiben, wie z.B. Symphoricarpos-Arten oder Syringa vulgaris

 

Manche lichtbedürftige Blütensträucher kümmern unter dem Schattendruck der Großgehölze und müssen gerodet oder können im günstigsten Fall umgepflanzt werden. Auch durch vorsichtiges Auslichten lassen sich die Licht- und Schattenverhältnisse regulieren. Ein behutsamer Auslichtungs- oder auch Rückschnitt, der Rücksicht nimmt auf die natürliche Wuchsform, verbessert die Lichtverhältnisse am Boden. 

 

Bodenvorbereitung

Den o.a. „reifen Boden“ wird man eher selten in alten Gärten antreffen. Er ist der Idealfall und bietet ohne weitere Vorbereitungen beste Voraussetzungen zur Pflanzung. Hier können Arten angesiedelt werden, die sich in Neuanlagen nicht wohl fühlen, weil ihnen der entsprechend entwickelte und reife Boden fehlt. In allen anderen Fällen ist eine Bodenverbesserung unerlässlich. Eine Pflanzung auf verarmten und stark durchwurzelten Böden ohne Verbesserung ist wenig Erfolg versprechend. Die Art und der Umfang dieser Maßnahmen hängen ab von der Qualität des Bodens, den vorhandenen Pflanzen bzw. Gehölzen und den geplanten Arten. Sofern nur Blumenzwiebeln oder Knollen nachgepflanzt werden sollen, ist der Aufwand denkbar gering. Hier genügt ein Lockern in geringer Tiefe. Die entsprechenden Arten fühlen sich im Wurzelfilz alter Gehölze durchaus wohl. Aufwändiger wird es, wenn Gehölze und Stauden nachgepflanzt werden sollen. In diesem Fall ist es erforderlich, den Boden zu lockern und durch Zugabe von Kompost zu verbessern. Falls erforderlich kann auch gezielt nachgedüngt werden, falls im Rahmen der Bodenanalyse ein Mangel an bestimmten Nährstoffen festgestellt wurde. 

 

Die Bodenlockerung wird erschwert, wenn der Boden stark durchwurzelt ist. Eine Lockerung sowie die Einarbeitung von Bodenverbesserungsstoffen unter Schonung der Wurzeln ist dann nicht oder nur in geringer Tiefe möglich. In Abhängigkeit von den vorhandenen Gehölzarten hilft dann nur die Aufbringung einer 10 bis 20 cm starken Schicht aus Substrat oder verbesserten Oberboden. Die frisch gepflanzten Stauden und Gehölze haben in dieser neu aufgetragenen und noch nicht durchwurzelten Schicht gute Ausgangsbedingungen. 

 

Ein besonderes Augenmerk ist auf vorhandene Unkräuter zu werfen. Diese sind vollständig zu entfernen, um später nicht zum Problem zu werden. Lästige Dauerunkräuter wie z.B. der Giersch (Aegopodium podagraria) sind dabei besonders gefährlich. 

 

Nachpflanzungen

Der reife Garten bietet durch sein Kleinklima mit gedämpften Licht, ausgeglichenen Temperaturen und erhöhter Luftfeuchte gute Standortvoraussetzungen für die Pflanzung empfindlicherer Arten, die sich erst unter solchen Bedingungen wohl fühlen und gut entwickeln können.

 

Insbesondere die wenig durchwurzelten und nicht zu stark beschatteten Randbereiche des Gehölzsaumes eignen sich zur Pflanzung von Gehölzen (s. Tabelle 1 und 3). Im lichten Wanderschatten fühlen sich z.B. Hamamelis-Arten und Corylopsis-Arten sowie Cornus florida,C. kousa und Viburnum xburkwoodii wohl. Kühle, frische und bodensaure Standorte bieten günstige Voraussetzungen für verschiedene Hortensien-Arten und Sorten (Hydrangea arborescens, H. aspera subsp. sargentiana, H. macrophylla). Von den immergünen Laub- und Nadelgehölzen sind vor allem Buxus, Hedera, Ilex, Rhododendron sowie Taxus und Tsuga jeweils in den entsprechenden Arten und Sorten zur Pflanzung im Schatten geeignet (s. Tabelle 2). 

 

Unter den Stauden sind es die Arten der Lebensbereiche „Gehölz“ und „Gehölzrand“, die sich unter diesen Bedingungen (auf eher frischen Böden) gut entwickeln werden (s. Tabelle 4). Dazu gehören vor allem die Arten, die reife Böden zum Wachstum brauchen: Anemone nemorosa und A. ranunculoides, Asarum europaeum, Galium odoratum, Corydalis cava und C. solida, Hepatica nobilis, Lilium martagon, Majanthemum bifolium, Polygonatum-Arten, Primula elatior und P. vulgaris sowie Pulmonaria dacica (=angustifolia) und P. officinalis wohl. Als Ergänzung gehören Schattengräser und Farne dazu. Diese Liste der heimischen Arten lässt sich noch erweitern durch eine Reihe von fremdländischen, die ähnliche Standortbedingungen bevorzugen oder verlangen: Actaea alba, Anemone apenina, Asarum canadense und A. caudatum, Cardamine trifolia u.a., Hylomecon japonica, Meconopsis cambrica, Smilacina racemosa und S. stellata, Trillium grandiflorum u.a., Uvularia grandiflora, Vancouveria hexandra.

 

Unter den Blumenzwiebeln wachsen die Wildalpenveilchen (Cyclamen coum und C. hederifolium) gern im Wurzelfilz von Gehölzen. Die Sommertrockenheit im Wurzelbereich fördert das Ausreifen der Zwiebeln. Aber auch Corydalis cava und C. solida, Eranthis hyemalis, Erythronium dens-canis, Galanthus nivalis, Leucojum vernum, Lilium henryi und L. martagon sowie Scilla siberica entwickeln sich im Schatten gut und breiten sich dort mit den Jahren auch aus (s. Tabelle 5). Voraussetzung dafür ist aber der Verzicht auf jegliche Bodenbearbeitung. Beim Jäten ist auf die Hacke zu verzichten, da sonst die flach unter der Erdoberfläche liegenden Zwiebeln beschädigt werden würden. 

 

Pflege

Die neu gepflanzten Gehölze und Stauden bedürfen in den ersten zwei bis drei Vegetationsperioden der üblichen aufmerksamen Pflege. Dazu gehören das Wässern, Düngen und das Entfernen von unerwünschtem Aufwuchs. Diese Pflegemaßnahmen sollen das Einwurzeln und die Entwicklung der Pflanzen fördern. Wenn sich die Pflanzendecke geschlossen hat, treten bei sorgfältiger Auswahl der Arten kaum noch Veränderungen auf. Die Devise lautet dann: Mehr lassen und weniger tun. Die Pflege beschränkt sich auf das aufmerksame Beobachten und gelegentliche kleine Korrekturen. Einwanderer, die das Bild nicht stören, sollten belassen werden. Im Sommer muss bei Trockenperioden gewässert werden, sofern die Pflanzen erkennbar leiden. In Abhängigkeit von der Bodenart und dem Wachstum kann eine Düngung im Frühjahr sinnvoll sein. Das herabgefallene Laub muss belassen werden. Schattenstauden ertragen das sehr gut und sind auf diese Form der Humuslieferung angewiesen. Nur rosettenbildende Arten müssen vom Laub befreit werden. Das Laub von Baumarten mit großem sowie hartem und schwer verrottbarem Laub (Eiche, Platane, Kastanie) sollte oberflächlich entfernt werden, da es die Unterpflanzung zu sehr bedeckt. Zusätzlich zum normalen Laubfall ist es sinnvoll, die Bildung von Dauerhumus jährlich durch das dünnschichtige Aufbringen von halb verrottetem Kompost, Rindenkompost, o.ä. zu fördern. 

 

Das Wachstum der Gehölze, die die Pflanzung rahmen und überschirmen, ist zu beobachten. Hier ist ein gelegentlicher Auslichtungsschnitt sinnvoll, um eine zu starke Beschattung der Unterpflanzung zu verhindern. 

 

Boden- und Lichtverhältnisse beachten

Die Tabellen enthalten Arten, die grundsätzlich zur Pflanzung in reifen Gärten geeignet sind. Bei der Planung sind die z.T. kleinräumigen Unterschiede in bezug auf Beschattung, Durchwurzelung des Bodens sowie Bodenfeuchte zu beachten. Einzelne Gattungen und Arten, z.B. Rhododenron oder Daphne mezereum, stellen besondere Ansprüche in bezug auf die Bodenart, pH-Wert, Nährstoffgehalt, etc. Einige Staudenarten des Lebensbereichs Gehölz und Gehölzrand benötigen zwar lichtschattige Standorte, vertragen aber keine Wurzelkonkurrenz von Gehölzen. Zu dieser Gruppe gehören z.B. Astilben oder Aconitum-Arten.

Tabelle 1:
Schattenvertragende strauchförmige Gehölze. Die mit * markierten Arten wachsen auch noch im tiefen Schatten.

Acer pensylvanicum
Acer rufinerve
Aesculus parviflora
Aralia elata
*Aucuba japonica
Berberis vulgaris
Berberis (immergrüne Arten)
Caragana arborescens
Clethra alnifolia
Cornus alba
Cornus florida und Sorten
Cornus kousa var. kousa
Cornus mas
Cornus sanguinea
Corylus avellana
Cotoneaster bullatus
Cotoneaster lucidus
Cotoneaster salicifolius
Cotoneaster moupinensis
Daphne mezereum
Enkianthus campanulatus
Euonymus europaeus
Euonymus fortunei und Sorten
Euonymus latifolius
Euonymus planipes
Fargesia-Arten und Sorten
Fuchsia magellanica
*Gaultheria-Arten und Sorten
Hamamelis mollis
Hamamelis virginiana
*Hedera-Arten und Sorten
Hydrangea arborescens und Sorten
Hydrangea aspera
Hydrangea macrophylla und Sorten
Hydrangea sargentiana
Hypericum calycinum
*Ilex aquifolium und Sorten
*Ilex opaca
Kalmia-Arten und Sorten
Kerria japonica
*Leucothoë fontanesiana (=walteri)
Ligustrum ovalifolium
Ligustrum vulgare
*Lonicera acuminata
Lonicera caerulea
*Lonicera korolkowii var. zabellii
Lonicera ledebourii
*Lonicera nitida
*Lonicera pileata
Lonicera tatarica
*Lonicera x xylosteoides
Lonicera xylosteum
*Mahonia-Arten und Sorten
*Osmanthus-Arten und Sorten
Paxistima canbyi
*Pachysandra terminalis
Phyllostachys-Arten und Sorten
Physocarpus opulifolius
Pieris floribunda
Pieris japonica
Pleioblastus-Arten und Sorten
*Prunus laurocerasus und Sorten
Prunus padus
Prunus serotina
*Pseudosasa japonica
*Ptelea trifoliata
*Rhamnus catharticus
*Rhamnus frangula
Rhododendron-Arten und Sorten
*Rhodotypus scandens
*Ribes alpinum
Ribes aureum
Ribes divaricatum
Ribes nigrum
Rosa arvensis
Rosa pendulina
*Rubus caesius
*Rubus fruticosus
*Rubus odoratus
*Rubus phoeniculasius
*Rubus spectabilis
*Rubus tricolor
Sambucus nigra
Sambucus racemosa
Sarcococca-Arten und Sorten
*Sasa kurilensis
Sasa palmata
*Sasaella ramosa
*Skimmia japonica
Sorbaria sorbifolia
Stranvaesia davidiana
*Symphoricarpos-Arten und Sorten
Syringa vulgaris (nur die reine Art)
*Vaccinium vitis-idaea
Viburnum burkwoodii
Viburnum opulus
Viburnum rhytidophyllum
*Vinca major
*Vinca minor

Tabelle 2:
Schattenvertragende Nadelgehölze. Die mit * markierten Arten wachsen auch noch im tiefen Schatten.

Chamaecyparis-Arten und Sorten
Sciadopitys verticillata
*Taxus-Arten und Sorten
*Thuja occidentalis
*Thuja plicata
*Thujopsis dolabrata
*Tsuga-Arten und Sorten

Tabelle 3:
Schattenvertragende Klettergehölze. Die mit * markierten Arten wachsen auch noch im tiefen Schatten.

Akebia-Arten
*Aristolochia durior
Clematis alpina subsp. alpina
Clematis macropetala
Clematis vitalba
Clematis viticella-Sorten
*Euonymus fortunei-Sorten
*Hedera-Arten und Sorten
Hydrangea petiolaris
Lonicera caprifolium
Lonicera henryi
Lonicera periclymenum
Parthenocissus quinquefolia
Polygonum aubertii
*Rubus fruticosus-Sorten
*Rubus henryi
Schizophragma hydrangeoides

Tabelle 4:
Stauden zur Unterpflanzung von Gehölzen bei trockenem bis frischem Boden. Die mit * markierten Arten eignen sich besonders zur Pflanzung in eingewachsenen Gehölzbereichen.

Acanthus hungaricus
*Actaea-Arten
Allium ursinum
*Anemone nemorosa und Sorten
*Anemone ranunculoides
Anemonopsis macrophylla
*Arum italicum
*Arum maculatum
Aruncus dioicus
*Asarum-Arten
Aster divaricatus
*Astrantia major und Sorten
Astrantia maxima
Brunnera macrophylle und Sorten
Buglossoides purpurocaerulea
*Campanula trachelium
*Cardamine trifolia
Chiastophyllum oppsitifolium
Cimicifuga-Arten und Sorten
Clematis x jouiniana und Sorten
*Convallaria majalis und Sorten
Dicentra eximia und Sorten
Dicentra formosa und Sorten
Doronicum pardalianches 'Goldstrauß'
Duchesnea indica
Epimedium-Arten (mit Ausnahme der ostasiatischen Arten)
Euphorbia amygdaloides var. robbiae
Fragaria chiloense 'Chaval'
Fragaria vesca und Sorten
Fragaria-Hybride 'Pink Panda' u.a.
*Galium odoratum
Geranium macrorrhizum und Sorten
Geranium nodosum
*Gillenia trifoliata
*Helleborus foetidus
Helleborus lividus subsp. corsicus
Helleborus niger
Helleborus orientalis und Sorten
Helleborus viridis
*Hepatica nobilis
*Hepatica transsylvanica
Heuchera hispida
Heuchera villosa
Hosta-Arten und Sorten
*Hylomecon japonicum
Jeffersonia diphylla
Kirengeshoma palmata
*Lamiastrum galeobdolon und Sorten
Lamium album und Sorten
Lamium orvala
*Lathyrus vernus und Sorten
*Lunaria rediviva
*Maianthemum bifolium
Maianthemum dilatatum
*Meconopsis cambrica
Meehania urticifolia
*Mercurialis perennis
*Mertensia virginica
Montia sibirica
*Omphalodes verna und Sorten
*Oxalis acetosella
*Polygonatum-Arten
Polygonum filiforme
Primula elatior
*Primula vulgaris
*Pulmonaria dacica
*Pulmonaria officinalis
Sanguinaria canadensis
*Sanicula europaea
Saxifraga cortusifolia var. fortunei
Saxifraga x urbium und Sorten
Scutellaria altissima
*Smilacina racemosa
*Smilacina stellata
Solidago vigaurea
Stellaria holostea
Symphytum grandiflorum und Sorten
Symphytum peregrinum
Tellima grandiflora
*Trillium grandiflorum
*Uvularia grandiflora
*Vancouveria hexandra
*Vinca minor
Waldsteinia geoides
Waldsteinia ternata
Gräser
Carex hachijoensis 'Evergold'
Carex morrowii 'Variegata'
Carex plantaginea
Carex ornithopoda 'Variegata'
Carex sabynensis 'Thinny Thin'
*Carex sylvatica
Luzula nivea
Luzula pilosa
Poa chaixii

Tabelle 5:
Blumenzwiebeln zur Unterpflanzung von Gehölzen bei trockenem bis frischem Boden. Die mit * markierten Arten eignen sich besonders zur Pflanzung in eingewachsenen Gehölzbereichen.

Anemone blanda und Sorten
*Corydalis cava
Corydalis flexuosa 'China Blue'
*Corydalis solida subsp. incisa
*Corydalis solida subsp.solida und Sorten
*Cyclamen coum und Sorten
Cyclamen hederifolium
*Eranthis hiemalis
Erythronium-Arten und Sorten
Galanthus nivalis
Leucojum vernum
Lilium henryi
*Lilium martagon
Scilla siberica

Text und Fotos: Dr. Philipp Schönfeld

Literatur

Ehmke, Franz, u.a. (1989): Schatten im Garten. Verlag Eugen Ulmer, Stuttgart

Hansen, Richard; Stahl, Friedrich (1997): Die Stauden und ihre Lebensbereiche. 5. Auflage. Verlag Eugen Ulmer, Stuttgart

Weddige, Rüdiger (1989): Alte Hausgärten – neu gestalten. Verlag Georg D.W. Callwey, München